capitalism feels like minimal art


Die Minimal Art Künstler erkannten als erste den Fetisch-Charakter der Kisten: Die magische Kraft, die in Würfel und Kisten steckte. Objekte, die es vermeiden zu verraten woher sie kommen.

Die Minimal Art Künstler der 1960er Jahre übertrugen diesen auf die Kunst, indem sie das Industrielle, das Minimale, das Serielle und das Geometrische des Massenkonsums auf ihre Kunstobjekten transferierten. Die Minimal Art reproduzierten so den Kapitalismus in unzähligen Objekten: Würfel, Quader und Kisten und wurden so zum Handlanger des Geldes. Der Kapitalismus ist nur durch die Heiligsprechung der Kunst möglich, weil so sich das Produkt wie Kunst anfühlt, und Kunst kann nicht böse sein.

Zudem verlagerten die Minimal Art Künstler die Herstellung der Kunstwerke in die Fabrik, und damit auch die Aura der Kunst. Die Annahme, dass ein Ding nur ein Ding ist und nicht über sich hinaus weist, lies der Künstler Frank Stella sagen: »What you see is what you see.« So ist es eben nicht, es ist die Frage: Was bist du bereit alles nicht zu hinterfragen? Was bist du alles bereit bewusst zu ignorieren?

Die Normierung der unzähligen Kisten verzerrt die Alltagswahrnehmung so, als ob alles nur noch einen formalen Wert hat, ohne Inhalte und Vergangenheit. Das ist das Krankmachende an den Kisten.

Wie mächtig die Kisten sind sieht man an Amazon. Alle wissen wie scheiße Amazon ist, trotzdem kaufen sie da, weil die Kiste jede Erinnerung an die Scheiß-Arbeitsbedingungen vergessen macht. Durch die Aura der Kiste, die Aura der Minimal Art wurde Jeff Bezos gleichzeitig zum reichsten Menschen der Welt und zum schlechtesten Chef der Welt.

Gehe ich in den deutschen Supermarkt habe ich die Wahl zwischen Scheißkiste Eins oder Scheißkiste Zwei. Kaufe ich das Fleisch, was nicht unter artgerechter Tierhaltung produziert wurde, oder kaufe ich das Gemüse aus Spanien, was auch aus nicht artgerechter Arbeiterhaltung stammt. Nachdem die Nahrungsmittel in Kisten verpackt sind, spielen die prekären Produktionsbedingungen keine Rolle mehr.

Tinder führt zu einer Kistianisierung der Liebe, zur absolute Fokusierung auf die Oberfläche. Nur noch das Äußere zählt. Hoffentlich sieht meine zukünftige Partner/ Partnerin gut aus auf den gemeinsamen Foto, die wir für mein Profil in den werbefinanzierten Netzwerken machen.

Die Kiste ist die Mutter des Kapitalismus. Durch die Kisten, durch die Verschachtelung wird eine unüberwindbare Mauer gebaut zwischen Käufer und Produzenten. Die Kiste ermöglicht es das Produkt von den Produktionsbedingungen zu trennen. Die Kiste erlaubt Prozesse in so kleine Teilstücke zu zerschlagen, dass es unmöglich ist sie nachzuvollziehen. Ich tue eine Kiste in eine größere Kiste, die ich in eine noch größere Kiste tue. Durch die Kisten sind die Handelsketten intransparent. Die Kiste ist die brachialste Erfindung, die die Menschen je vollbracht haben.

Durch die Kiste, werden alle negativen Aspekte außen vorgelassen. Als ob die Kiste selbst beim Auspacken das jungfräuliche Produkt gebiert, als ob das Produkt einfach da ist. Wie bei der unbefleckten Empfängnis der Mutter Jesu.

Die Kiste egalisiert alles.
Der Fisch wurde Afrikanern vor der Nase weggefangen. Egal.
Kinder habe die seltene Erden für die Elektrospielzeuge geschürft. Egal.
Kinder haben den Kakao deiner Schokolade geerntet. Egal.
Die Schuhe, die durch Kinderarbeit produziert wurden, tut man in eine Kiste, verschifft die Kisten durch die Welt, und schon sind alle Sünden vergessen. Die Kiste ist der neue ultimative Ablassbrief. Durch die Kiste kann man endlich Sündigen ohne Reue.

Tut man eine Katze in eine Kiste, ist sie nicht tot oder lebendig. Sie wird ihrer Historie beraubt.

So sorgen die Kisten für die strukturelle Gewalt, so dass die Gewalt so alltäglich wird wie Schweißfüße. So ist die Kiste Schuld an Menschenausbeutung, Ressourcenausbeutung, Klimawandel, nicht nachhaltigem Lebensstil und Hunger.

Die Sechziger Jahren, die sich auszeichnen durch die Massenproduktion, den Massenkonsum und dem Fernsehen als Massenmedium führten zu einer Standardisierung der Welt, zu einer Kistenwelt, die immer mehr an die industrielle Norm angepasst wird, anstatt von den individuellen Vorlieben der Menschen bestimmt zu sein.

Das Individuum wird also umzingelt von Kisten und so zum Egozentriker, da die Kisten um ihn herum verhindern, dass er Liebe, Freundschaft, Zuneigung oder Zärtlichkeit erfahren kann. Wir sind lauter vollkommen isolierte Einzelwesen, unfähig zur Empathie. Dieses Kistengefängnis führt zu einem Arsenal von negativen Gefühlen – Hass, Eifersucht, Verachtung, Ekel, Schuld, Scham, Zweifel – und das Schlimme ist: Es ist dem Gefangenem nicht bewusst.

Der Gefangene hasst die Passivität, darum muss er zwanghaft konsumieren, und hält so die Welt am Laufen. Die Kistianisierung der Welt verwandelt die Menschen in emotionale Zombies. Die Menschen haben jeden Kontakt zur Umwelt und zu anderen Menschen verloren. Jeder Mensch gleicht so einer Insel, umgeben von einem Meer aus Kisten: in sich selber eingesperrt, emotional isoliert, unfähig mit anderen zu kommunizieren, unfähig außerhalb der Kisten zu denken.

Die Kiste sorgte für die totale radikale Entpersonalisierung, in der wir jetzt leben, in der man nur noch seine Individualität zusammen kaufen kann. Die Konsumlogik beinhaltet, dass wir unsere Identität erst durch Konsum herstellen müssen. Ohne Konsum, kein ich.

Die Kisten zwingen uns zur Langeweile, zur Passivität. Die Kisten halten uns ab von wichtigen und befriedigenden Aktivitäten. Die Kisten hindern uns daran unsere aktiven Fähigkeiten auszubilden – sich als ein Mensch von höheren Gefühlen, Wahrnehmungen, Einsichten und Urteilen zu verhalten. Die Kisten unterminieren den Glauben an Güte, an Werte, an Gefühle, an eigene Wahrnehmungen und an die eigene Urteilskraft.

Mit der begrenzten Anzahl der uns umgebenden Kisten reduzieren wir unsere Wahrnehmung. Die Kisten tragen so zu Verdummung bei, denn mit ihrer minimalen äußeren Form erzeugen sie eine Verschleierung der komplexen Welt. Und führen so dazu, dass Rassismus wieder salonfähig wird, weil durch die Kisten die Welt so einfach scheint, wie die Populisten es uns suggerieren.

Durch die Kisten ist die Menschheit zu ein Haufen Lahm-Ärsche mutiert. Wie ein böses Virus aus dem Weltall verwandeln die Kisten die Menschen in Langweiler und Idioten.

Ohne die Kiste wäre keiner auf die Idee gekommen Atommüll zu produzieren, und ihn dann in eine Kiste zu tun, und das als Lösung zu verkaufen. Wie wäre es, wenn man den Atommüll Wilhelm Mundt gibt, und der den Atommüll dann in Kunst verwandelt, damit man den Atommüll dann ins Museum stellen kann.

Die Menschen merken nicht einmal wie eingeschränkt sie sind durchs Kisten-Denken der digitalen Zensur. Sie sind so an diese Eingeschränktheit gewöhnt, dass sie glauben, dass es normal ist. Facebook beschränkt die Menschen auf eine Handvoll Interaktionsmöglichkeiten und die Menschen freuen sich, weil sie nicht mehr selber denken müssen. Man darf keinen Hatespeech, Mobbing, Terrorismus, Brustwarzen, Nacktheit, Genitalien, erotische Bilder, Porno, Selbstverletzungen, Karikaturen über Sodomie, Kindesmissbrauch posten. Die werden dann sofort gelöscht. Alle freuen sich, dass Facebook die Welt zensiert. Die Menschen wollen nicht in die Abgründe der Menschheit gucken. Sie wollen nicht mit Gewalt und Terror konfrontiert werden. Sie sind froh in ihrer Kiste, und froh dass Facebook alles so schon aufgeräumt hat. Und einem gleichzeitig neue tolle Produkte für ihre Schein-Individualität anbietet.

Der Fahrradkurier mit Würfel auf den Rücken ist der Beweis für die unheilvolle Allianz zwischen Kapitalismus und Kunst. Die Fahrradkuriere sind moderne digitale App-Sklaven, die komplett quantifiziert und überwacht werden. Sie geben nicht nur ihre Zeit, sie geben auch ihre Daten, um Geld zu verdienen. Das Ganze ist nur möglich, da sie so lustige kleine Würfel auf den Rücken tragen, und es sich mehr nach Kunst anfühlt als nach Ausbeutung. Hätten die Flüchtlinge auch so lustige Würfel auf den Rücken, wenn sie im Mittelmehr ertrinken, würde es keinen mehr stören.

Keine Akzeptanz des Status quo! Es ist Zeit nachhaltig, ganzheitlich und solidarisch zu handeln, um das Kistendenken zu überwinden.

Als erstes müssen wir die digitale Infrastruktur: das Internet, Suchmaschinen und die sozialen Netzwerke vergesellschaften. Die black boxen der digitalen Infrastruktur müssen zerschlagen und in Gemeineigentum überführt werden. Öffentliche Infrastruktur darf kein Teil eines Firmengeheimnisses sein. Amazon, Coca-Cola, Bayer, Deutsche Wohnen und Co müssen enteignet werden, und deren Vermögen muss an alle Mitarbeiter verteilt werden.

Die Kistianisierung ist kein Naturgesetz. Wir können sie überwinden. Wir müssen alle Kisten vernichten, sonst zerstören die Kisten unsere Zivilisation.

Tabuzirkus ein Clownismus von Daniel Chluba und dem Clown Schluba


in der Alte Feuerwache Loschwitz zum Elbhangfest

Daniel Chluba ist in der Feuerwache Loschwitz zum Elbhangfest bei seiner interaktiven Clownshow zu sehen. Im Zirkuszelt können Besucher Fotos mit dem Clown machen. In einer roten Zirkuswelt mit vielen Accessoires wird zum gesellschaftspolitischen Scherzen geladen.

Kommen Sie!
Kommen Sie!
Drehen sie am Glücksrad.
Gewinnen sie eine Ich-Botschaft

Mit der zufälligen Ichbotschaft machen dann der Besucher und der Clown Schluba ein Foto für die Sozialen Netzwerke. Gegen eine Bestechung kann man sich auch seine Lieblings-Ich-Botschaft aussuchen. Durch diese Falschaussagen sollen Reaktionen z.B. auf facebook produzieren werden. Die Strategie Klicks durch Falschaussagen zu bekommen wird auch bei Clickbaiting eingesetzt um die Benutzer auf Seiten mit Werbung zu lotsen.

Es geht nicht darum sich besonders gut, schon oder intelligent zu inzenieren wie sonst üblich in den werbefinanzierten Netzwerken es geht darum seine Follower zu schocken. Gleichzeitig zeigt es die Grenzen der Werbefingierten Netzwerke auf. Dabei wird die Frage erforscht wie hart darf man sein, was sind die persönlichen Grenzen, was sind die persönlichen Grenzen der anderen? Was macht diese ständige positive Inszenierung auf werbefinazierten Netzwerken mit? Verwandelt das die Gesellschaft ein eine Neidgesellschaft? Werden die negativen Themen, die nicht gepostet durch ihre Verschweigen stärker Tabuisiert so das alle sich noch schlechter fühlen bei negativen Ereignissen.

28. bis 30. Juni 2019
Fr 18–22 Uhr / Sa 10–22 Uhr / So 10–16 Uhr

dezentrale Ausstellung
ab dem 11. Juni 2019 an besonderen Orten im Dresdner Stadtraum mit der Historischen Tabakfabrik f6 Striesen als Kernort
vom 03. Juli – 01. September 2019

www.ostrale.de

#TABUZIRKUS #CLOWNISMUS


Alle Fotos auf https://www.facebook.com/ichhasseideen/media_set?set=a.10205843048273337&type=3

Warum bist du nicht auf der Straße?

Der Container von Daniel Chluba fungiert als ein mobiles Aktions- tool, wie ein nicht ortsgebundener Werkzeugkasten. Der Container kann an jeden Ort der Welt gebracht werden, an dem gerade ein akuter Kunst- Mangel herrscht und so kann sofort mit einer Blitz- Kunstaktion geholfen werden.

Durch die direkte Frage im Titel Warum bist du nicht auf der Straße? ist das Kunstwerk auch gleichzeitig ein Gedanken- Experiment, bei dem die Aktion im Kopf des Betrachters stattfindet, indem er sich selbst diese Frage stellt. Mit welchem Schild würde ich durch die Stadt laufen? Für was würde ich demonstrieren? Für was würde ich nicht demonstrieren? Wie mache ich die Welt zu einer besseren Welt? Was hasse ich? Was liebe ich? Auf welcher Demo war ich zuletzt? Für was habe ich mich zuletzt eingesetzt? Habe ich meine Ziele erreicht?

Das Hasskäppchen hasst Pyjamapartys

#metoo #metoomoments #MeTooMoment 1 Euro
Hattest du auch noch keinen #MeTooMoment. Kannst du leider nicht mitposten oder mittwittern. Änder das jetzt! Komm jetzt zur AUSSTELLUNG „Das Hasskäppchen hasst Pyjamapartys“ in der Galerie 21 – im Vorwerkstift in Hamburg und kauf dir deinen persönlichen #MeTooMoment. Damit du endlich mitreden kannst! Das neuen und mobile Startup, #MeTooMoment von Daniel Chluba bietet kleine und große #MeTooMomente, perverse und romantische MeTooMomente, spanende und zerstörerische #MeTooMomente und private und öffentlich #MeTooMomente.

Das Beste, ein #MeTooMoment kostet nur 1 Euro.

#CatCalling für nur 1 Euro
#MasturbateInPottedPlant nur für 1 Euro
#PussyOrPenisGrab und für 1 Euro
#SendingDickPics nur für 1 Euro
#TouchKnee nur für 1 Euro

Chluba hat die Zeichen der Zeit erkannt. Solidarität gibt es nicht mehr umsonst. Solidarität ist der neue Wachstumsmarkt. Die Zeichen stehen auf totale Privatisierung. Ab jetzt nur noch Solidarität für die, die es sich Leisten können. Kauf dir deine Solidarität. Kauf dir dein #MeTooMoment.

Das Angebot richtet sich an Männer und Frauen ab 18 Jahren.

http://www.taz.de/Archiv-Suche/!5527639&s=&SuchRahmen=Print/

Das Hasskäppchen hasst Pyjamapartys
Daniel Chluba

Ausstellungseröffnung am 24. August ab 19:00 Uhr
(dress code: Pyjama)

GALERIE 21 IM VORWERK-STIFT
VORWERKSTRASSE 21
20357 HAMBURG

25. und 26. August 15:00 – 19:00 Uhr
https://www.facebook.com/events/252379438735197/

Daniel Chluba hat für diese Ausstellung „Das Hasskäppchen hasst Pyjamapartys“ seine Kollegen, den guten Zentauren von Oerlinghausen, die kaiserlich königlich kindliche Majestät Hartzkönigin IV. und das Hasskäppchen gewinnen können.
Der gute Zentaur von Oerlinghausen ist mit ein paar Selfies dabei.
Für die Frauenquote in der Ausstelllung konnte Chluba keine andere als die kaiserlich königlich kindliche Majestät Hartzkönigin IV. verpflichten. Als primäre Königin der Armen ist es ihr leider nicht möglich, persönlich da zu sein. Sie wartet z.Zt. auf die Fertigstellung ihres Berliner Stadtschlosses, das Humboldtforum.
Das Hasskäppchen ist unter anderem mit einer Dokumentation seiner Aktion in Wien vertreten, wo es 2017 mehrmals von der Polizei verhaftet wurde.
Daniel Chluba selbst steuert einen überlebensgroßen Starschnitt bei.

AUS! AUS! AUS! AUS!

Die vierte von vier Montags-Kunst-Demos mit Lukas Julius Keijser Keijser und mit dem Theaterhaus Jena.

Fotos FangSheng Chou

MEHR! MEHR! MEHR! MEHR!

Die dritte von vier Montags-Kunst-Demos mit Lukas Julius Keijser und mir in Jena. Theaterhaus Jena.

Fotos FangSheng Chou

Scheiße! Scheiße! Scheiße! Scheiße!

Die zweite von vier rote Montags-Kunst-Demo für Jena von Lukas Julius Keijser und mir. Am 14.5 um 18 Uhr startet die vierte Demo vor dem Theaterhaus Jena.

Fotos: FangSheng Chou

ROT! ROT! ROT! ROT!

Die erste von vier rote Montags-Kunst-Demo für Jena von Lukas Julius Keijser und mir. Heute um 18 Uhr startet die zweite Demo vor dem Theaterhaus Jena.

Fotos: FangSheng Chou

#Hasskäppchen in Wien

Das Hasskäppchen besteht aus einer knielangen roten Wollmaske mit Bommel; unten gucken nur die nackten Füße raus. Das Hasskäppchen erinnert an Sturmmaske, Rotkäppchen, Burka, Ganz-Körper-Kondom (Die Nackte Kanone), Pussyhat, mit ein bisschen Pussy Riot (die Bommel). Das Hasskäppchen ist eine Materialisierung aus den digitalen hate posts im Internet plus mein ganz persönlicher Hass.

Am 11.10.2017 und am 06.11.2017 wurde die Hasskäppchen Performance in Wien durch die Polizei abgebrochen, wegen des behaupteten Verstoßes gegen § 2 Abs. 1 AgesVG, dem Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz, bei dem es sich primär um ein Anti- Burka- Gesetz handelt. Mir ist es wichtig klarzustellen, dass ich während der Performance nicht in die Rolle einer Frau geschlüpft bin, sondern mit einem zu tiefst männlichen Kleidungsstück, der Pudelmütze, gegen das Anti- Burka- Gesetz ein Zeichen setzen wollte.

#GibMir1EuroSonst wähl ich Merkel!

#GibMir1EuroSonst wähl ich Merkel! ist eine Bettel-Performance von Daniel Chluba und Lukas Julius Keijser. Anlässlich des Bundestags-Wahlkampfes 2017 sind die Künstler in Berlins Straßen unterwegs mit Masken von allen Spitzenkandidaten der großen politischen Parteien. Die Politiker-Masken stammen aus den originalen Wahlplakaten. Die Berliner Bürger haben bei der Perfomance die Möglichkeit durch ihre kleine Spende die Wahl zu beeinflussen. Statt der Frage wem ich meine Stimme gebe, verlagert sich durch die Performance der Fokus auf die Frage, wen muss ich verhindern? Und bringt somit indirekt die hetzerischen Online-Diskurse, die regelmässig zu Wahlkampfzeiten erblühen, zurück in den analogen öffentlichen Raum.

Schilder:
#GibMir1EuroSonst wähle ich ALICE SEIDEL
#GibMir1EuroSonst wähle ich SAHRA WAGENKNECHT
#GibMir1EuroSonst wähle ich CEM ÖZDEMIR

#‎TheLastPhotoOfMyLife

#TheLastPhotoOfMyLife ist eine interaktive Performance-Aktion von Lukas Julius Keijser und Daniel Chluba während des MS Dockville Festival 2017. Im mobilen End of the World Photo Studio werden die Besucher eingeladen für ihr The Last Photo of Your Life zu posieren und das Photo direkt auf ihrem Instagram-Account zu posten. Insgesamt können die Besucher aus 15 verschiedenen Weltuntergang-Szenarien ihr Lieblingsmotiv aussuchen und dieses auf dem Photo mit herzförmigen Schildern ankündigen, während zwei Mitarbeiter im roten Teddybär-Kostüm die Kulisse ihres persönlichen Abschiedsfoto bilden.

Lieblings-Weltuntergangs-Slogans:
I LOVE TERRORISM
I LOVE ECOCID
I LOVE ATOMIC WEAPONS

Alle Fotos zu #‎TheLastPhotoOfMyLife auf Facebook

#ANTITATTOO

Lukas Julius Keijser und Daniel Chluba eröffnen ein #ANTITATTOO-Studio auf dem Vogelball und dem MS Dogville in Hamburg. Dort tätowieren wir mittels Airbrush die Besucher zum Universalpreis von 1 Euro (auf Genitalien und Gesäß kostenfrei). Hier haben nun die Besucher die Möglichkeit das Tattoo, zu dem sie sich nie durchringen konnten, im Vorlagenbuch zu finden und dann von Künstlerhand aufsprüchen zu lassen.

Tatoovorlagen:
KLUGSCHEIßER
UND SONST SO
JUSTIN BIEBER IS MY SPIRITUAL SISTER TINDER CRIPPLE

#MakeArtGreatAgain

#MakeArtGreatAgain ist eine öffentliche Demonstration von Lukas Julius Keijser und Daniel Chluba an einem Hotspot des Gallery Weekend Berlin 2017. Die Demonstration bilden die zwei Künstler ausgestattet mit insgesamt 30 Schildern, die einfach mal alles was am Kunstbetrieb stört, ansprechen. Die Polizei löst die Demonstration wegen öffentlichen Ärgernisses nach nur eineinhalb Stunden auf.

Demo-Schilder:
We shit on white cube
Just because it has a concept it isn´t art
STOP fake art friends

#ichhabeideen vs. #ichhasseideen

#ichhabeideen vs. #ichhasseideen ist eine Aktion von Lukas Julius Keijser und Daniel Chluba auf Einladung von Sebastian Neubauer zu seiner Ausstellungsreihe ‘@&’ im Atelierhaus Hannover. Die Arbeit besteht aus drei Akten: zwei Aktionen im öffentlichen Raum und einer abschliessenden Installation der Editionen der verwendeten Drucke

Erster Akt
Die Künstler ziehen als Lebendes-Plakat durch die Einkaufszone Hannovers, um auf diesem Weg 10 Menschen zu finden, die bereit sind für den Mindestlohn am nächsten Tag für die Aktion #ichhabeideen vs. #ichhasseideen als Lebendes-Plakat zu arbeiten.

Auf den Plakaten steht:
Lukas Julius Keijser und Daniel Chluba suchen 10 Menschen
die am 1.April 2 Stunden lang als Lebende-Plakate für uns Arbeiten (8,84€)

Zweiter Akt
Am 1. April 2017 tragen die gecasteten 10 Menschen als Lebende-Plakate10 verschiedene Botschaften durch die Innenstadt Hannovers. Die Botschaften sind Assoziationen ausgehend vom Konzept andere für die Aktion arbeiten zu lassen, sowie beeinflusst von den Botschaften aus dem öffentlichen Sprachraum, der dominiert ist von Hinweisschildern, Werbebotschaften und in Zeiten des Wahlkampfs von politischen Plakaten. Die Künstler setzen dem öffentlichen Sprachraum 10 eigene Statements entgegen, die sich irgendwo zwischen Kunst, Politik und Werbung verorten lassen.

Die mit Siebdruck hergestellten Botschaften der Werbe-Plakate sind:
MIT BETONFÜßEN KANN MAN NICHT TANZEN
DOCH
HIER IST PLATZ FÜR DEN METATEXT
ICH HASSE DICH SEKUNDÄR

Bei der Aktion stellt sich unser als Anreiz angebotene Mindestlohn eher als Abschreckung und Hindernis für die Mitarbeiter heraus. Die Ankündigung “Kunstaktion” und gleichzeitige schlechte Bezahlung führt zu Spannungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Dritter Akt
Anschließend wird die Dokumention der Aktion und die verwendeten Plakate als Multiples im Ausstellungsraum präsentiert. Die Besucher der Präsentation werden beim Eingang gebeten mit Hilfe eines Fragebogen sich selber einzuschätzen. Ob die Besucher eher Fleischesser oder Veganer sind, oder ob sich eher als Diktator oder als Anarchist einordnen würden. Der persönlich ausgefüllte Fragebogen hat direkten Einfluss auf den Preis der Plakat-Edition: schlechtere Menschen bezahlen einen höheren Preis als bessere Menschen.

#ichhasseideen

#LIEBEMITUNS

#LIEBEMITUNS ist eine Performance von Lukas Julius Keijser und Daniel Chluba uraufgeführt am Valentinstag im Jahr 2017 auf dem Berliner Alexanderplatz. Als einen Akt der Zivilcourage verteilen wir unsere Liebe in Form von glänzenden roten Herzluftballons mit aufgedruckten Slogans auf dem öffentlichen Platz. Zu einem Sonderpreis von 9,99 Euro haben die Passanten die einmalige Gelegenheit für ihre geliebten Smartphoneopfer, Xenophoben, Tinderzombies, etc. einen hochwertigen Heliumballon an der Schnur zu erwerben. Wichtig ist das die Liebe im Vordergrund steht, denn in der offline und online Welt gibt es zu wenig Liebe.

Herzluftballons mit Text:
FÜR MEIN WUTBÜRGER
FÜR MEIN ASSI-NAZI
FÜR MEIN HATE POST TROLL

 

Lukas Julius Keijser und Daniel Chluba brauchen #deinGeld (für Kunst)

#deinGeld ist eine Offline-crowdfunding Aktion zur Eröffnung der abc – art berlin contemporary 2016 und der Positions Berlin 2016. Wir sammeln Geld für die Kunst, mit 19 roten Eimern bewaffnet bettelten wir für 19 konkrete Vorhaben, die wir dringend brauchen, um unsere Kunstkariere zu puschen. Genau wie Maike Cruse, die Direktorin der Kunstmesse abc 2016, die auch um Subventionen für die Kunstmesse bettelte. http://www.sueddeutsche.de/kultur/maike-cruse-klein-aber-fein-1.3146408 Wir stellen Eimer mit Schildern, auf denen ein Verwendungszweck stand, auf, damit man uns gezielt in einem Bereich fördern kann. Für größere Geldbeträge kann man auch mit der EC-Karte oder Kreditkarte Geld spenden. Um Daueraufträge zu ermöglichen, verteilen wir zusätzlich Flyer mit unseren Bankdaten.

Schilder in Eimern:
Geld um ein Kritiker- Künstler- Kuratoren- Diskurs- NETZWERK zu kaufen
Money for Champagne
Money for facebook likes
Geld für Eintrittskarte der abc

abcberlin Lukas Julius Keijser daniel chluba deinGELDbei der abc – art berlin contemporary 2016

abcberlin Lukas Julius Keijser daniel chluba deinGELD Position berlinbei der Positions Berlin 2016

Daniel Chluba und Lukas Julius Keijser brauchen #deinGeld für:

monny fora white cube pobia therapy abcberlin deinGELD geld um die Presse zu bestechen abcberlin deinGELD mony for facebook likes abcberlin deinGELD cash to bay celebrity friends Christiano Ronaldo taylor swift beyonce Kayne west mick jagger manuel Neuer abcberlin deinGELD geld fuer politische kunst wie wolfgang tillmanns abcberlin deinGELD mony for a booth at art basel deinGeld geld fur eimer abcberlin deinGELD geld fuer geilen sex für geile Galeristen Kuratoren Sammler Oligarchen Museumsdirektoren abcberlin deinGELD geld fuer gute drogen Galeristen Kuratoren Sammler Oligarchen Museumsdirektoren abcberlin deinGELDcash for rock n roll Galeristen Kuratoren Sammler Oligarchen Museumsdirektoren abcberlin deinGELD geld um ein Kritiker Kuenstler kuratoren diskurs netzwerk zu kaufen abcBerlin deinGELD geld fuer schoen heits operationen und teure klamotten tom ford abcberlin deinGELD 20000 euro to go viral abcberlin deinGELD geld fuer die eitrittskarte der abcmesseberlin abcberlin deinGELD your busines cards abcberlin deinGELD funds for champangne abcberlin deinGELD cash for a solo show abcberlin deinGELD mony for an army of assistants abcberlin deinGELD 100euro fuer ein monopol artikel abcberlin deinGELD

 

Der gute Zentaur mit dem Bart von Oerlinghausen

Zentaure-schlafentZentaur-KuhZentaure-DoenerZentaure-duschenZentaure-splatterZentaur-brenender-BlumenstraußZentaure-ketensaegeZentaure-waldZentaure-angefahren

kaiserlich königliche kindliche Majestät Hartzkönigin IV.

2klein_MG_61391klein_MG_6137 3Klein_MG_6231 4klein_MG_6248 5 klein durchlauchtigste kaiserlich königliche, kindliche Majestät Hartzkönigin IV. 6klein_MG_6313 7klein_MG_6416 8klein_MG_6373 9klein_MG_6273a 10klein_MG_6143 11klein_MG_6144 12klein_MG_6159

Ihre durchlauchtigste kaiserlich königliche, kindliche Majestät Hartzkönigin IV. Herrscherin über alle armen Teufel die nicht arbeiten dürfen. Beschützerin der asozialen und Arbeitsscheuen, Herumlungerer, Gammler, der arbeitslosen Akademiker, die zum Spargelstechen eingesetzt werden, der ersten Menschen auf dem Mond, Jogi Löw, der Tante meiner Schwester dritten Grades, Oma Bertholt, allen Frauen, die aus ihren Schlüpfern Stoffmuscheln nähen und vielen anderen, die das gar nicht wollen.

2015 Richtfest Stadtschloss Berlin

burnout

burnout

Dixicuzzi

Dixicuzzi von Daniel Chluba bei Party Arty vol.40 im Prince Charles from daniel chluba on Vimeo.

Dixicuzzi bei Doppelsolo vor der Galerie Queen Anne Leibzig

12.01.2013 Dixicuzzi bei Doppelsolo vor der Galerie Queen Anne, Leibzig

Dixicuzzi von Daniel Chluba bei der Ausstellungseröffnung Doppelsolo vor der Galerie Queen Anne am 12 Januar 2013 in Leipzig.

Dixicuzzi ist eine wellnessskulPtur von Daniel Chluba für den öffentlichen Raum.

Eine Transformation des mobilen Projektraums dixiland.org zum Jacuzzi einer beheizbaren mobilen Badewanne. Dixicuzzi besteht aus der umgebauten Dixiland Galerie, einem Durchlauferhitzer der den Pool heizt, sowie aus einem breiten Aus- wahl an Accessoires. Das spanenste aktionistisches Party-Wellness-Objekt ever.

Dixiland ist die mobilste Galerie Berlins. Sie ist ein mobiler Ausstellung- sort für Aktionen im öffentlichen Raum und besteht aus zwei miteinander verbundenen Dixiklokabinen. Das Äußere ist dabei original belassen, das Innere ist ein von seinen Originalfunktionen befreiter Raum, der frei gestaltet werden kann. Wir organisieren Einzelausstellungen, z.B. zum Gallery Weekend „3 Tage 3 Künstler“), sowie auch Gruppenausstellungen wie den „Schwimmenden Skulpturenpark“ auf dem Weißen See.

Dixicuzzi Powered by Galerie Queen Anne

Dank geht an Klaas, Caro, Esther, Kata, Kilian, Liska, Karo, Philipp, Anton, Jakop, Weisi, San Ming, Tom, Philip, Benedikt 

Roman Signer Superstar

Roman Signer Superstar  2012

Roman Signer Superstar 2012

„Ist es ein Flugzeug? Ist es ein Vogel? Nein, es ist Daniel Chluba als Superheld.
Ein Beamer und die dazugehörigen Boxen kreisen um die eigene Achse und werfen dabei das Bild des fliegenden Chlubas auf die umliegenden Wände und Betrachter.
Die Projektion des Beamers zeigt den Flug des Superheldens in der Horizontale, wie er mit großem Dampfausstoß zweier Feuerlöscher und großem Getöse im Kreis fliegt.

Auf einem Monitor sieht man die sanitäre Metamorphose des unauffälligen Mannes, der eine City Toilette betritt und sie, umwabert von Dampfschwaden, als moderner Superheld wieder verlässt. Dabei wird die Verwandlung im eigentlichen Sinne ad absurdum geführt, denn Chluba legt seine Verkleidung ab, um als Demaskierter zum Helden zu werden.

Daniel Chluba möchte keinen Grund für seine Beweggründe nennen, aber seine Mutter hat mir verraten, dass sich wahre Helden verwandeln müssen, sonst sind sie nur Selbstdarsteller.

Benjamin Scharff

hole to whatever (and a heap) 2012

1 men 1 bucket 1 Spade 3 weeks deep

hole to whatever  (and a heap)  1 men  1bucket  1 Spade  3 weeks deep

3 weeks later

hole to whatever  (and a heap)  1 men  1 bucket  1 Spade  3 weeks deep  2012

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hole to whatever  (and a heap)  1 men  1bucket  1 Spade  3 weeks deep  2012

a heap

August 2012 »Garagen Art«, in Berlin

CATCHING FIRE

Brüssel

 

manneken pis performance

von E.v.V und Marcus Becker und Daniel Chluba bei “Dixilake Schwimmender Skulpturen Park Berlin 2011″

http://www.dixiland.org/

professional art

professional art

8.2.2011 »ABSOLVENTENAUSSTELLUNG«, Universität der Künste Berlin

 

jungs sind die besseren gewinner

Seminudes

fountain

fountain Weinbrunnen

27.11.2010 »Höhlengleichnis für Witwen und Jungfrauen« in Berber 1, Berlin

Weinbrunnen rotwein fountain

Rundgang 2010 – Universität der Künste Berlin

fountain Weinbrunnen

Weinbrunnen fountain rotwein

Rundgang 2010 – Universität der Künste Berlin

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Rundgang 2010 – Universität der Künste Berlin

 

Auf Nachfrage kann man den fountain in Bronze bestellen.

Sylt

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postkarte

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