Die Kistianisierung der Welt

Das Haus der Tödlichen Doris lädt anlässlich der Berlin Art Week am Mittwoch, 11. September 2019, von 20:00 bis 20:20 Uhr, ein:

Daniel Chluba performt über die Kistianisierung der Welt. Alice Escher liest dazu Chluba’s kleinen Kampfschrift “Capitalism feels like Minimal Art”.

im Kumpelnest 3000
Lützowstrasse 23, 10785 Berlin

Die Eventualität dient als Auftakt für Daniel Chlubas CAPITALISM FEELS LIKE MINIMAL ART Fahrradkurier Performance die vom 11. September bis zum 15. September zur Berlin Art Week stattfindet.

“Die Kiste ist die Mutter des Kapitalismus,” schreibt Daniel Chluba in einer kleinen Kampfschrift. Auch im Haus der Tödlichen Doris befinden sich mehrere Kunsttransportkisten, die dort als Sitzgelegenheiten dienen. Am Freitag, den 2. August wurde eine weitere Kunstkiste in das Haus geliefert. In dieser großen Holzkiste befanden sich lediglich zwei Zeichnungen, eine LP, eine LP-Hülle und ein Buch, die zuvor in “HYPER! A journey into art and music” in den Deichtorhallen, Hamburg ausgestellt waren. “Nehmen Sie die Kiste wieder mit?” fragten wir ängstlich die Kunsttransporteure. Doch sie verweigerten sich.

Daniel Chluba hilft uns das Phänomen der zunehmenden Kistianisierung zu verstehen und führt sie zurück in die Kunstgeschichte, zur Minimal Art der 1960er Jahre: “Die Minimal Art Künstler erkannten als erste den Fetisch-Charakter der Kisten: Die magische Kraft, die in Würfel und Kisten steckte. Objekte, die es vermeiden zu verraten woher sie kommen.”

Während der Berlin Art Week sind viele Kunsttransportkisten in der Stadt unterwegs. Welches Geheimnis verbirgt sich in ihnen? Oder sind sie leer?

Bitte pünktlich erscheinen.

Mit freundlichen Grüßen,

Daniel Chluba / Die Kistianisierung der WeltDr. An Paenhuysen, Leiterin
Wolfgang Müller, Gründer
Das Haus der Tödlichen Doris

https://www.facebook.com/events/1220411241474800/

https://dashausdertoedlichendoris.de

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